
Aus dem Zeitraum zwischen 6.500 und 4.500 v. Chr. stammen Funde aus Lepenski Vir (Serbien). Außergewöhnlich an diesen Knochen der Hunde sind zum Einen der hohe Anteil am Gesamtfund und zum Anderen deutliche Spuren an den Knochenfragmenten, die belegen, dass Hunde in dieser Gegend regelmäßig als Nahrung gedient haben müssen. Anders sieht es bei Funden der ältesten aus der Jungsteinzeit stammenden bäuerlichen Siedlungen in Griechenland aus. Dort beträgt der Anteil an Hundeknochen lediglich 0,65 % an allen gefundenen Haustierknochen. Einige Funde in Reinhausen, (Göttingen), der Kniegrotte (Thüringen), Spanien und Sibiren aus der Altsteinzeit, deuten auf das Vorkommen vom domestizierten Hund hin. Allerdings konnte bei einigen Funden die Zugehörigkeit zum Wolf oder Haushund nicht ganz geklärt werden.