Entstehung der Rasse
Dieser Vollblutjagdhund ist die gezielte Weiterentwicklung von altdeutschen Stöberhunden zu deren Vorfahren mittelalterliche Vogelhunde gehören. Diese alten Jagdhundschläge wurden bereits im Mittelalter bevorzugt bei der Falkenjagd eingesetzt und daher auch als Habichtshund bezeichnet. Habichts- und Vogelhunde gelten auch als Vorfahren der Britischen und Kontinentalen Vorstehunde. Mit dem Verschwinden vieler alter Jagdformen verschwanden nach und nach auch die ursprünglichen Vogelhunde und wurden von ihren eigenen Nachfahren, vor allem von Spaniels und Setter, verdrängt. Vor etwa 100 Jahren suchten schließlich Jäger in Deutschland einen ursprünglichen Jagdhund und schufen den Wachtelhund aus den wenigen noch verbliebenen, ursprünglichen Vogelhunden neu.
Eigenschaften und Verwendung
Der Wachtelhund ist einer der vielseitigsten Jagdhunde überhaupt. Er ist sehr passioniert und arbeitswillig. Diese Hunde erreichen bei der Wasserarbeit Spitzenleistungen und sind erfolgreiche Verlorenbringer. Ihre eigentliche Stärke jedoch ist zweifelsfrei das Stöbern und die Arbeit vor dem Schuss. In der Jägerfamilie ist er ein gutmütiger, freundlicher Hund.
Der Wachtelhund gehört nur in Jägerhände und braucht unbedingt eine konsequente Ausbildung.
- Größe: 45 - 54 cm
- Gewicht: 20 - 30 kg

