Anatomische Merkmale

Ziehen Sie die Maus auf die Punkte....
Die Wirbelsäule
Das Skelett des Hundes bestimmt hauptsächlich seine Körperproportion (Größe). Die Achse des Hundes bildet, wie bei allen Wirbeltieren, die Wirbelsäule. Sie besteht aus 7 Hals-, 13 Brust-, 7 Lenden- und 3 Kreuzwirbel. (Die 3 Kreuzwirbel sind zum Kreuzbein zusammen gewachsen.) Die Anzahl der Rutenwirbel ist, verständlicherweise, variabel.
Die Hals-, Brust- und Lendenwirbel
Die ersten beiden Wirbel der Halswirbel, sind der sogenannte Atlas (dies ist der erste Halswirbel und wird auch als Träger bezeichnet) und der Epistropeus (dies ist der zweite Halswirbel, dieser wird auch als Dreher bezeichnet). Diese Wirbel unterscheiden sich in Ihrere Form von den anderen Wirbeln und ermöglichen dem Hund eine große Beweglichkeit des Kopfes bei maximaler Stabilität.
An die Brustwirbel schließen sich die Rippen an. Der Hund hat 26 Rippen, 13 je Seite. Davon sind 9 mit dem Brustbein verbunden und werden als "wahre Rippen" bezeichnet, die 4 übrigen sind durch diese fehlende Verbindung "falsche Rippen". Die Rippen schützen die lebenswichtigen Organe wie Herz und Lunge. Die Lendenwirbel stellen die Verbindung zwischen Brustwirbel und Kreuzbein dar.
Die Gliedmaßen
Wir unterscheiden Vordere- und Hintere Gliedmaßen
Die Vorderen Gliedmaßen
sind mit dem Oberarm am Schultergelenk (Buggelenk) verbunden. Im Ellenbogengelenk schließt der Unterarm an, der, wie beim Menschen, aus Elle und Speiche gebildet wird. Es folgt das Vorderfußwurzelgelenk (Fesselgelenk) an das sich der Vordermittelfuß anschließt. Dieser wird aus fünf kleinen Knochen gebildet und geht in vier dreigliedrige und einer zweigliedrigen Zehe über. Die Zehen haben starke, nicht einziehbare Krallen.
Die Hinteren Gliedmaßen
sind durch das Hüftgelenk mit dem Becken verbunden. Diese ist am Hüfthöcker der Wirbelsäule angeschlossen. Die Verbindung zwischen Ober- und Unterschenkelknochen bildet das Kniegelenk. Der Unterschenkel besteht aus dem starken Schien- und dem schwächerem Wadenbein. Das Sprunggelenk besteht, ähnlich wie das Fesselgelenk, aus sieben kleinen Fußwurzelknochen aus dem das Fersenbein (Sprunggelenkhöcker) herausragt. Hier schließen vier, manchmal auch fünf Mittelfußknochen an, die in vier dreigliedrige Zehen mit Krallen enden. Der auf der Innenseite des Hintermittelfußes befindliche Zehenrest (die Wolfskralle) ist oft nicht mit Knochen am Sprunggelenk verbunden und kann ggf. entfernt werden.