Alter Hunde-Friedhof in Peru entdeckt
In der Nähe der peruanischen Hafenstadt Ilo wurden die Mumien von mehr als 40 Hunden entdeckt. Die Hunde wurden zum Teil in separaten Gräbern bestattet. Die Beigabe von Nahrungsmitteln und anderen Grabbeigaben zeigt die besondere Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Der gefundene Friedhof stammt vom Volk der Chiribaya und seit der Entdeckung 1993 haben die Forscher bereits 83 Tiere, darunter auch Katzen in den Gräbern entdeckt. Die teils mumifizierten Hunde die peruanische Wissenschaftler in dieser rund tausend Jahre alten Grabstätte südöstlich von Lima gefunden haben zeigen einen für diese Region noch heute weit verbreiteten Hundetypen auf. Bei den Hunden handelt es sich nach Angaben der Wissenschaftler um sogenannte Chiribaya-Schäferhunde. Da die Chiribaya über große Herden von Lamas verfügten gehen die Forscher davon aus, dass sich diese Hunde besonders gut zum Hüten dieser Herden eigneten und sich damit eine besondere Wertschätzung der Menschen verdienten.
Da durch die Mumifizierung auch das Haarkleid gut erhalten geblieben ist, können die Wissenschaftler das ursprüngliche Erscheinungsbild dieser Hunde recht gut rekonstruieren. Der Chiribaya-Schäferhund soll in etwa wie ein Golden Retriever ausgesehen haben.
Die Wissenschaftler entdeckten ähnlich aussehende Hunde in den abgelegenen Tälern Perus und wollen nun untersuchen, ob diese Hunde Vorfahren der heute noch in Peru lebenden Hunde sind.
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