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Verbreitung der Hundeartigen

RotfuchsDie Verbreitung der Caniden ist eng mit der Geschichte der Kontinente verbunden. Caniden verbreiteten sich vornehmlich vom nordamerikanischen zum asiatisch- europäischem Kontinent, bevor (etwa vor 6000 Jahren) die trennende Beringstraße zwischen Nordamerika und Asien entstand.
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Hunde und Füchse

Europäischer Wolf
Neben den weltweit verbreiteten Wölfen und den in Australien und Neuginea lebenden Dingos gehören noch der Abessinische Wildhund, der Kojote sowie der Gold-, Streifen- und Schabrackenschakal zu dieser Gattung. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Eurasien, Afrika und Amerika. Der Ursprung liegt sehr wahrscheinlich im südlichen Nordamerika bzw. Mittelamerika. Funde aus Mexiko weisen ein Alter von etwa 6 Millionen Jahre auf. Von Amerika aus eroberten dann diese Vorfahren über die zugefrorene Beringstraße die "Alte Welt". Der Haushund stammt einzig vom Wolf (Canis lupus) ab.
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Der Urhund, eine Legende?

Urhund

Diskussionen über den Urhund gibt es so zahlreich wie es Kynologen gibt. Hier sehen Sie einen kleinen Auszug der gangigsten Theorien.

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Hundefunde im Überblick

Französische Bulldogge
Aus dem Zeitraum zwischen 6.500 und 4.500 v. Chr. stammen Funde aus Lepenski Vir (Serbien). Außergewöhnlich an diesen Knochen der Hunde sind zum Einen der hohe Anteil am Gesamtfund und zum Anderen deutliche Spuren an den Knochenfragmenten, die belegen, dass Hunde in dieser Gegend regelmäßig als Nahrung gedient haben müssen. Anders sieht es bei Funden der ältesten aus der Jungsteinzeit stammenden bäuerlichen Siedlungen in Griechenland aus. Dort beträgt der Anteil an Hundeknochen lediglich 0,65 % an allen gefundenen Haustierknochen. Einige Funde in Reinhausen, (Göttingen), der Kniegrotte (Thüringen), Spanien und Sibiren aus der Altsteinzeit, deuten auf das Vorkommen vom domestizierten Hund hin. Allerdings konnte bei einigen Funden die Zugehörigkeit zum Wolf oder Haushund nicht ganz geklärt werden.
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Das älteste Haustier des Menschen

Schädelansicht WolfZwischen 12.000 und 14.000 Jahre alt sind die frühesten Nachweise von Haushunden aus Oberkassel bei Bonn (Nordrhein-Westfalen). Hier fand man wenige Bruchstücke eines Hundeskelettes in einem Doppelgrab der Cro-Magnon, einem vor etwa 45.000 bis 10.000 Jahren in Europa lebenden Menschen. Der gut erhaltene Unterkiefer des Skelettes weist das Fehlen von zwei Vorbackenzähne auf. Diese Anomalie wurde bislang nur bei Hunden, nicht aber bei Wildcaniden beobachtet. Wir dürfen hier daher von einem Haushund sprechen.
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Schlagzeilen


Die ostfriesische Wurt Jemgumkloster, Gemarkung Holtgaste, Kreis Leer, wurde von der vorrömischen Eisenzeit bis in das Mittelalter in drei Besiedlungsphasen bewohnt. Bei Grabungen im Jahre 2007 wurde am Rande der Wurt oberhalb kaiserlicher und unterhalb frühmittelalterlicher Schichten (5. - 8. Jh.) ein vollständiges Skelett eine großen Caniden freigelegt.